Winterlicher Verkehrskollaps im Oberharz: Landkreis Goslar plant Abhilfe

Winterverkehr und Bau der zusätzlichen Parkplätze im Oberharz

Winterlicher Verkehrskollaps im Oberharz: Landkreis Goslar plant Abhilfe

Winterlicher Verkehrs und Bau der zusätzlichen Parkplätze im Oberharz

An schönen Winter-Wochenenden – wie zuletzt Anfang Februar zu den Zeugnisferien – ist es fast ein gewohntes Bild im Oberharz: bereits in den frühen Vormittagsstunden sind die Parkplätze an den Harzer Wintersport-Anlagen komplett belegt. Die Folge: auch auf den Zufahrtsstraßen in den Harz kommt es immer wieder zu langen Staus. Verursacht durch einen Parkplatz suchende genervte Autofahrer oder Fahrzeuge, die von ihren Besitzern mangels offiziellem Parkplatz in irgendeine Lücke am Fahrbahnrand abgestellt worden sind.

An schönen Winter-Wochenenden – wie zuletzt Anfang Februar zu den Zeugnisferien – ist es fast ein gewohntes Bild im Oberharz: bereits in den frühen Vormittagsstunden sind die Parkplätze an den Harzer Wintersport-Anlagen komplett belegt. Die Folge: auch auf den Zufahrtsstraßen in den Harz kommt es immer wieder zu langen Staus. Verursacht durch einen Parkplatz suchende genervte Autofahrer oder Fahrzeuge, die von ihren Besitzern mangels offiziellem Parkplatz in irgendeine Lücke am Fahrbahnrand abgestellt worden sind.

Selbst auf der von Bad Harzburg in den Oberharz führenden breiten Bundesstraße 4 kommt es dann immer wieder zu Staus, da das direkt an der B4 liegende Ferienresort zu einem echten Nadelöhr wird. „Die derzeitige Infrastruktur des Oberharzes reicht an schönen Wochenenden für die Massen der Wintersportler nicht mehr aus“, so die Braunlager Polizei. Daher sei es auch kein Wunder, dass es auf den überfüllten legalen und illegalen Parkflächen immer wieder zu kleinen Unfällen mit Blechschäden oder sogar Unfallfluchten kommt. Häufig muss die Polizei auch Fahrzeuge abschleppen lassen, da selbst Rettungsfahrzeuge in Notfällen häufig nicht mehr durchkämen.

Vorschläge für eine Vermeidung der chaotischen Verhältnisse gibt es zuhauf. Diese reichen vom Bau zusätzlicher Parkflächen bis hin zum Einsatz von Pendelbussen von außerhalb gelegenen Großparkplätzen in die Wintersportgebiete. In Braunlage selbst, wo sich mit dem 971 Meter hohen Wurmberg das attraktivste Oberharzer Skigebiet befindet, denkt man im Braunlager Rathaus über einen Omnibus-gerechten Ausbau der Zufahrtsstraßen zu den Wurmberg-Parkplätzen nach. Da an schönen Wochenenden jedoch auch die Skipisten bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stießen, müsse man auch über einen Ausbau der Skiflächen sowie Erhöhung der Liftkapazitäten nachdenken.

Der Landkreis Goslar als zuständige Behörde will die derzeitige Situation so schnell wie möglich ändern und unmittelbar nach dem Ende der laufenden Saison einen Runden Tisch organisieren. Dort sollen alle Beteiligten – Landkreis, Kommunen, der Nationalpark Harz, Hoteliers, Liftbetreiber und sonstige Beteiligten Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Damit sich die Verkehrssituation bereits im kommenden Winter 2019/20 deutlich entspannt.